Das Westküstenklinikum Heide kann seit seiner Gründung auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Dabei wurde es über viele Jahrzehnte hinweg immer wieder renoviert, erweitert und ausgebaut. Mit Beginn des neuen Jahrtausends und angesichts einer geradezu revolutionsartigen Veränderung im Gesundheitswesen wurden jedoch Bau- und Umstrukturierungsmaßnahmen notwendig, die das bisherige Maß weit überschritten. In immer kürzeren Zeitabschnitten, verbunden
mit dem Einsatz erheblicher finanzieller Mittel, entstand ein Klinikum, das baulich und auch von der Angebotsstruktur auf der Höhe der Zeit ist. Die Einweihung des Neubaus im April 2008 dokumentierte dabei den Schritt in die Zukunft des Krankenhauses. Das „neue WKK“ war entstanden.
Mit mehr als 600 Betten und knapp 2000 Mitarbeitern zählt das Westküstenklinikum zu den großen Krankenhäusern Norddeutschlands mit dem Auftrag der Schwerpunktversorgung. In 15 Kliniken, Abteilungen und Instituten können Patienten aus dem Einzugsgebiet sowie aus anderen Regionen nach dem neuesten Stand der Medizin behandelt werden. Dabei haben sich in den vergangenen Jahren Behandlungsketten durchgesetzt, bei denen Spezialisten aus verschiedenen
Disziplinen und Kliniken zu Rate gezogen werden. Zudem gibt es Kooperationen mit Universitätskliniken sowie mit den Krankenhäusern in Itzehoe, Neumünster, Rendsburg und Bad Bramstedt.
Das Westküstenklinikum Heide weist als einziges Klinikum der schleswig-holsteinischen Westküste Verträge zur Ausbildung mit den Universitäten in Kiel und Lübeck sowie mit dem Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf als akademisches Lehrkrankenhaus vor und ist damit hinsichtlich der Lehre als hochwertiges Akademisches Lehrkrankenhaus anerkannt. Damit tragen die Medizinischen Fakultäten der Universitäten dem hohen medizinischen Leistungsniveau und dem Engagement in der Ausbildung von Studenten im Praktischen Jahr Rechnung. Das WKK hatte erstmals 1978 mit der Ausbildung von Studenten im Praktischen Jahr begonnen und war nach einer kurzen Zeit bereits Akademisches
Lehrkrankenhaus geworden.